Wie wird ein Schilddrüsenknoten diagnostiziert?
Wie wird ein Schilddrüsenknoten diagnostiziert?
Schilddrüsenknoten sind kleine Massen, die sich in der Regel in der Schilddrüse bilden. Obwohl sie häufig gutartig sind, erfordern sie eine sorgfältige Diagnose. Die Diagnose von Schilddrüsenknoten erfolgt in mehreren Schritten, und die am häufigsten verwendeten Methoden reichen von der körperlichen Untersuchung bis hin zu modernen bildgebenden Verfahren. Im Folgenden werden die Einzelheiten der Schilddrüsenknoten-Diagnose erläutert:
Körperliche Untersuchung (Palpation)
Der erste Schritt zur Diagnose eines Schilddrüsenknotens ist eine körperliche Untersuchung. Wenn der Patient zur ärztlichen Untersuchung kommt, wird die Schilddrüse im vorderen Teil des Halses abgetastet. Während dieser Untersuchung wird der Patient gebeten, zu schlucken, da sich die Schilddrüse beim Schlucken bewegt und der Arzt die Struktur der Drüse während dieser Bewegung besser verstehen kann. Der Arzt beurteilt die Konsistenz der Schilddrüse, ob sie rau oder glatt ist und ob eine Schwellung vorliegt.
Anzeichen von Skepsis
Manchmal lässt sich ein Knoten bei der körperlichen Untersuchung nicht ertasten. Wenn der Patient jedoch bestimmte Symptome aufweist, kann der Arzt weitere Untersuchungen in Erwägung ziehen. Zu diesen Symptomen gehören die folgenden:
- Druckgefühl im Nacken
- Atembeschwerden
- Heiserkeit
Solche Beschwerden können auf das Vorhandensein eines Schilddrüsenknotens hinweisen und erfordern weitere Untersuchungen.
Bildgebende Verfahren (Schilddrüsen-Ultraschall)
Die am häufigsten verwendete bildgebende Methode zur Beurteilung der Schilddrüse ist der Ultraschall. Im Ultraschall wird die Struktur der Schilddrüse mit Hilfe von Schallwellen detailliert untersucht. Selbst Unregelmäßigkeiten, die nur einen Zehntel Millimeter groß sind, können mit dieser Methode festgestellt werden. Das Vorhandensein von Knoten in der Schilddrüse, ihre Struktur, Größe und mögliche gefährliche Anzeichen (z. B. Verkalkungen) werden mit Ultraschall beobachtet. Der Ultraschall liefert wichtige Anhaltspunkte, um festzustellen, ob Schilddrüsenknoten gut- oder bösartig sind.

Blutuntersuchungen
Bei der Diagnose von Schilddrüsenknoten werden Bluttests durchgeführt, um die Funktion der Schilddrüse zu beurteilen. Mit diesen Tests lässt sich feststellen, ob die Schilddrüse überaktiv (Hyperthyreose) oder unteraktiv (Hypothyreose) ist. Auch Erkrankungen wie Thyreoiditis (Schilddrüsenentzündung) können durch Bluttests diagnostiziert werden.
Feinnadelaspirationsbiopsie der Schilddrüse (FNAB)
Wenn das Vorhandensein eines Knotens durch Ultraschall- und Blutuntersuchungen bestätigt wird, aber die Art des Knotens nicht völlig klar ist, führt der Arzt in der Regel eine Feinnadelaspirationsbiopsie (FNAB) durch. Bei diesem Verfahren wird mit einer feinen Nadel eine Probe aus dem Inneren des Knotens entnommen. Die Gewebeprobe wird im Labor einer pathologischen Untersuchung unterzogen. Als Ergebnis dieser Untersuchung wird festgestellt, ob der Knoten gut- oder bösartig ist. Je nach dem Ergebnis der Biopsie wird ein Behandlungsplan erstellt.
Endgültige Diagnose und Behandlung
Die Diagnose eines Schilddrüsenknotens wird durch eine Biopsie gestellt. Wenn der Knoten bösartig ist, kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein. Die pathologische Untersuchung des nach der Schilddrüsenoperation entnommenen Knotens liefert eine endgültige Diagnose der Krankheit, und der Behandlungsprozess wird entsprechend ausgerichtet.
Stadien der Diagnose von Schilddrüsenknoten
Die allgemeinen Stadien der Schilddrüsenknotendiagnose sind wie folgt:
- Körperliche Untersuchung der Schilddrüse
- Ultraschalluntersuchung
- Beurteilung der Schilddrüsenfunktion durch Bluttests
- Feinnadelaspirationsbiopsie (FNAB), falls erforderlich
